Tag 5: Unterrichtsbesuche in der Partnerschule – Ethnologisches Museum 

Heute morgen nach dem Frühstück um 08:30 Uhr ging es für uns direkt an die Partnerschule. In drei verschiedenen Gruppen durften wir den Kindergarten, die Grundschulklassen und/oder die höheren Klassen besuchen. Eine Gruppe war z.B. im Kindergarten und in 2 verschiedenen Klassen, die 2. und 5. Klasse. Im Kindergarten wurden wir erstmal mit viel Gesang von allen 3 Kindergartengruppen begrüßt, anschließend sind wir in eine der Gruppen gegangen und konnten einen Einblick bekommen, wie sie Englisch gelernt haben. Sie lernen es spielerisch mit Bechern, diese hatten unterschiedliche Größen, Farben und Zahlen drauf. Außerdem lernen sie verschiedene Lieder in Englisch. Danach nahmen wir in einer 2. Klasse am Englischunterricht teil, allerdings wurde dieser für uns abgebrochen, indem ein paar Schülerinnen nach vorne gingen und den Rest der Stunde getanzt und gesungen haben. Zuletzt besuchten wir eine 5. Klasse im Matheunterricht, die im Ordnen und Vergleichen von natürlichen Zahlen auf Englisch unterrichtet wurden. Die Klassen sind viel größer als unsere, trotzdem herrscht Disziplin und die Schüler arbeiten auf engstem Raum konzentriert und begeistert mit. Jeder möchte drangenommen werden. Wenn man antwortet, stellen sich die Schüler hin. Außerdem findet der gesamte Unterricht in Englisch statt. Überraschend für uns war auch, dass die 9. Klasse hier mit dem Stoff in Mathematik um einiges weiter ist als unsere 10.  Klassen ( Stoff der Oberstufe). Als es dann große Pause für die Schüler gab, haben wir ihnen mal unsere „Gesangs- und Tanzkünste“ mit der Nationalhymne und dem Lied „Bruder Jakob“ (dieses Lied könnten wir sogar zusammen in zwei Sprachen singen) sowie Tänze wie z.B. „Juju on that Beat“ gezeigt. Hinterher gab es für uns alle das Essen, was auch die Schüler immer mittags bekommen, das aus Süßkartoffeln und einer Art Linsensuppe, in der auch  Spinat und Auberginen drinnen waren, bestand. Im Anschluss daran gab es ein Volleyballspiel zwischen ein paar Schülern aus der Schule und uns. Die Gastfreundlichkeit und die Begeisterung uns als Gäste zu haben, war abermals für uns überwältigend. Dann hatten wir die Möglichkeit gemeinsam mit 5 ruandischen Schülern und 2 Lehrern mit dem Bus ins ethnologische Nationalmuseum in Butare zu fahren. Die Austellung hatten die  ruandischen Schüler bisher  selbst noch nicht  gesehen. Sie war nicht so groß, dafür aber sehr informativ. Vor allem das viele Anschauungsmaterial hat uns alle begeistert. Als wir um halb 5 zum Hotel gefahren sind, war schon die Schneiderin da um uns zu vermessen, um aus unserem Stoff, den wir auf dem Markt eingekauft hatten, Kleidung (z.B. lange/kurze Hose, T-Shirt, Jumpsuit, Rock, etc.) zu schneidern. Abschließend gab es um 19:00 Uhr Abendessen in unserer Unterkunft.

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